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Wilhelm Kleinöder

Black Hole Sun

Ein Kunstobjekt ausgestellt im Max Plank Institut Erlangen

Das Kunstwerk „Black Hole Sun“ am Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts verbindet Physik und Kunst, indem es das tiefste Schwarz darstellt, das technisch möglich ist. Dieses Schwarz ist so intensiv, dass es kaum Differenzierungen zulässt, was Fotografen vor besondere Herausforderungen stellt. Beim Fotografieren und Drucken kann dieses Schwarz oft nicht in seiner vollen Tiefe wiedergegeben werden, da die Qualität von Papier und Tinte eine entscheidende Rolle spielt.

Die Frage, ob das Kunstwerk dokumentarisch festgehalten oder künstlerisch interpretiert wird, ist für Fotografen zentral. „Black Hole Sun“ bietet dabei durch seine Umgebung – die Architektur, Treppen und das Lichtspiel – viele interessante Möglichkeiten für kreative Aufnahmen. Doch die fotografische Arbeit endet nicht mit dem Auslösen der Kamera. Durch die Bildbearbeitung, etwa in Photoshop, können Farbnuancen betont und sogar neue farbliche Elemente hinzugefügt werden, um das Werk neu zu interpretieren und eine eigene künstlerische Aussage zu schaffen. Auf diese Weise wird das Kunstwerk durch die Fotografie weiterentwickelt und um neue Dimensionen ergänzt.