Bildergalerien aus dem Jahr 2024
Hier ein Blick auf unsere Arbeiten und Themen aus dem Jahr 2024
Ulli Hortig
Abstrakte Formen
Bei dieser Bilderserie geht es um die Darstellung von Formen, Farben, Texturen und Linien. Die Kontraste zwischen Licht und Schatten, Spiegelungen, Farben und Strukturen sollen eine visuelle Spannung erzeugen und Raum für eigene individuelle Interpretation lassen.
Ulrike Wiese
Sit Down: Bitte Platz nehmen
Mit zunehmendem Alter suche ich häufiger nach Sitzgelegenheiten. Ob in Museen, Parks, Restaurants, Stadien oder Kirchen – bequem oder einfach nur schön – ich fotografiere sie mit Begeisterung. Hier einige Beispiele aus meiner Sammlung.
Wilhelm Kleinöder
Black Hole Sun
Ein Kunstobjekt ausgestellt im Max Plank Institut Erlangen
Das Kunstwerk „Black Hole Sun“ am Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts verbindet Physik und Kunst, indem es das tiefste Schwarz darstellt, das technisch möglich ist. Dieses Schwarz ist so intensiv, dass es kaum Differenzierungen zulässt, was Fotografen vor besondere Herausforderungen stellt. Beim Fotografieren und Drucken kann dieses Schwarz oft nicht in seiner vollen Tiefe wiedergegeben werden, da die Qualität von Papier und Tinte eine entscheidende Rolle spielt.
Die Frage, ob das Kunstwerk dokumentarisch festgehalten oder künstlerisch interpretiert wird, ist für Fotografen zentral. „Black Hole Sun“ bietet dabei durch seine Umgebung – die Architektur, Treppen und das Lichtspiel – viele interessante Möglichkeiten für kreative Aufnahmen. Doch die fotografische Arbeit endet nicht mit dem Auslösen der Kamera. Durch die Bildbearbeitung, etwa in Photoshop, können Farbnuancen betont und sogar neue farbliche Elemente hinzugefügt werden, um das Werk neu zu interpretieren und eine eigene künstlerische Aussage zu schaffen. Auf diese Weise wird das Kunstwerk durch die Fotografie weiterentwickelt und um neue Dimensionen ergänzt.
Im Fokus : Meine Stadt
Die Mitglieder des Fotokreises des SNE haben sich in diesem Jahr einer besonderen Herausforderung gestellt: die eigene Stadt mit neuen Augen zu betrachten und die Schönheit sowie Vielfalt ihrer Umgebung in Bildern festzuhalten. Die Ergebnisse dieser kreativen Auseinandersetzung wurden in der Ausstellung "Im Fokus: Meine Stadt" präsentiert.
Wilhelm Kleinöder
Druidenhain
Der Druidenhain ist ein etwa einen Hektar großes Waldstück in der Fränkischen Schweiz, das von eindrucksvollen Felsformationen geprägt ist. Die Felsblöcke, die zwei bis fünf Meter hoch sind, sind in nordwest-südöstlicher Richtung angeordnet. Der Name "Druidenhain" stammt aus dem späten 19. Jahrhundert und weckt Assoziationen an eine keltische Kultstätte, obwohl es keine wissenschaftlichen Belege für eine solche Nutzung gibt. Möglicherweise ist der Name eine romantische Erfindung. Einige Experten vermuten, dass der Druidenhain ein eingestürztes Höhlensystem oder ein alter Steinbruch ist. In einer Erzählung wird er mit dem Raubritter Eppelein von Gailingen und angeblichen Hexenritualen in Verbindung gebracht, aber dies ist historisch unbestätigt.
Für uns Fotografen ist der Druidenhain zu jeder Jahreszeit ein beliebtes Ziel. Diese kleine Serie entstand im Mai 2019, noch vor der Corona-Pandemie. Das Thema hat mich auch zu Hause zum Experimentieren angeregt. Vermutlich liegt es an dem mysteriös anmutenden Namen, der mich zu diesen Verfremdungen inspiriert hat.
Ulrike Wiese
Restrooms: Ich muss mal dringend!
Seit Jahren suche ich überall nach interessanten Toiletten, um sie zu fotografieren. Einige meiner Fotokollegen fanden das seltsam. Besonders in modernen Museen fasziniert es mich, wenn Architekten dort kreative Ideen umsetzen. Doch auch in Lost Places entdecke ich Spannendes.
Wilhelm Kleinöder
Mein Kalender 2025
Einen Kalender selbst zu erstellen und mit eigenen Bildern in der Familie und bei Freunden zu verteilen, ist für mich nicht nur Tradition, sondern auch eine kleine Leistungsschau der Bilder des vergangenen Jahres. Die Arbeit begann mit der Vorauswahl, die 194 Bilder ergab. Im zweiten Durchgang bleiben 64 übrig, immer noch zu viel für das Kalenderjahr. Nun muss meine Frau eine Zwischenauswahl treffen.
Jetzt wird es spannend, welche Bilder wir gemeinsam hatten. Da hilft uns Lightroom: Ich markiere meine Auswahl, öffne ihren Ordner und sehe, welche Bilder wir beide passend finden. Tatsächlich haben wir 14 Bilder gefunden, die uns beiden gefallen.
Nun legen wir die Reihenfolge für die Monate fest und suchen noch ein anderes Bild für den Monat Dezember. Insgesamt ist das eine recht einfache Sache.
Zum Schluss passe ich das Kalendarium für 2025 in der Vorlage vom letzten Jahr an und schicke die Datei an die Druckerei.
Dann wünsche ich "Gut Licht" fürs neue Jahr.