Smartfonia

Zum ersten Treffen im neuen Jahr wurden wieder interessante Themen diskutiert:


⦁ Auf den Geräten bei einigen Teilnehmern gab und gibt es nervige beim Einschalten automatisch startende Spiele oder andere Popups. Hier hilft nur das Durchsuchen nach (u.U. vorinstallierten) ungenutzten Apps und deren Deinstallation (bzw. Deaktivierung falls einen Deinstallation nicht zugelassen ist).


⦁ Beim Wechsel auf ein neues Smartphone stellt sich immer wieder die Frage "Wie bekomme ich meine Daten vom alten auf das neue Gerät übertragen?" Zumindest für Daten, die über das Google-Konto synchronisiert werden können (insbesondere die gespeicherten Kontaktdaten) ist das am Einfachsten über eben diese Synchronisationsfunktion möglich. Wolfgang W. hat dazu eine eine kurze Anleitung via WhatsApp an die Teilnehmer gesendet; dieses Beispiel wurde in der Zeitschrift CHIP beschrieben.


⦁ Eine Frage aus dem Teilnehmerkreis zu Erfahrungen mit der App "Genauer Höhenmesser" konnte nicht vollständig beantwortet werden, da bisher keine Erfahrungen vorhanden sind.


⦁ Achim stellte die App "Quik" vor, mit der man einfach und schnell aus vorhandenen Fotos und Videos auf dem Smartphone eine ansprechende Diashow erstellen kann. Auch das Einbinden einer Audiodatei (z. B. Hintergrundmusik oder Sprache) ist lt. Beschreibung möglich. Die App ist im Playstore kostenlos verfügbar.


⦁ Abschließend wurde ein Thema zur Datensicherheit besprochen. Wolfgang B. stellte die vom Hasso-Plattner-Institut der Uni Potsdam bereitgestellte Funktion "Leak Checker" vor. Damit kann jeder sehr einfach überprüfen, ob in dubiosen Internet-Datenquellen zu einer eigenen Email-Adresse persönliche Daten, z.B. Passworte zu Accounts auf Webseiten usw., abgreifbar sind. Nach Eingabe der Email-Adresse erhält man eine Antwort auf diese Adresse, in der entweder "Entwarnung" gegeben wird oder ein Hinweis auf die gefundenen Informationen mit Handlungsempfehlungen erfolgt. Hier ist die URL dazu: https://sec.hpi.uni-potsdam.de/ilc/ . Und so sieht eine mögliche Antwort aus:

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Heute war das letzte Treffen im Jahr 2018.

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Besonderer Dank an Elfriede und Margit für die stimmungsvolle Weihnachtsdekoration! Andere Teilnehmer haben durch mitgebrachte Naschereien für das leibliche Wohl gesorgt.

Auch in weihnachtlicher Stimmung wurden natürlich wieder interessante Punkte aus der Welt der Android-Smartphones besprochen:

  • Die Dateigrößen der Smartphone-Fotos hängen von den technischen Möglichkeiten der Bildauflösung und den Einstellungen der Kamera-App ab. In den Einstellungen kann man festlegen, mit welcher Auflösung und welchem Seitenverhältnis (z.B. 16:9) die Fotos komprimiert abgespeichert werden (normalerweise im JPG-Format). Hohe Auflösung=hohe Qualität bedeutet immer auch hoher Speicherplatzbedarf; das kann weit über 10 Mbyte pro Bild sein. Das Gleiche gilt natürlich sinngemäß auch für Videos. Hier muss der Anwender vorab entscheiden, welche Variante am Besten zu den eigenen Bedürfnissen passt.
  • Manche Apps machen sich bei Neuigkeiten bzw. Benachrichtigungen auffällig bemerkbar, indem das App-Icon in der rechten oberen Ecke einen farbigen Kreis mit einer Zahl (für die Anzahl der Benachrichtigungen) anzeigt. Innerhalb der App sind die News/Meldungen dann meist nochmal gekennzeichnet. Nach dem einmaligen Anklicken bzw. Lesen der Meldungen verschwindet dann die Kennzeichnung im App-Icon.
  • Diskutiert wurden verschiedene aktuell günstige Prepaid-Angebote. Wichtig zu wissen ist hierbei, dass es z. Zt. in Deutschland eigentlich nur 3 Mobilfunknetze gibt: Telekom, Vodafone und O2/Telefonica. Alle anderen Anbieter (Aldi, Tchibo,...) sind (nur) Reseller, die sich auf einen der 3 Netzanbieter stützen und natürlich eigene Vertrags- bzw. Prepaid-Konditionen anbieten.
  • Apps können unter Android verschiedene "Zustände" haben. Zunächst mal sind Apps, die aus dem Play Store (oder anderen Quellen) abgerufen wurden "installiert", d.h. dem Gerät bekannt und im internen Speicher abgelegt. Durch Aufruf (Anklicken des Icons) werden sie in den Arbeitspeicher geladen und "aktiviert", man kann mit ihnen jetzt direkt arbeiten. Beim Aufruf weiterer Apps werden die vorher benutzten zunächst nicht aus dem Arbeitsspeicher entfernt, sondern nur in den "Hintergrund" verschoben, d.h. sie sind nicht mehr direkt sichtbar, können jedoch schnell wieder aufgerufen werden da schon im Arbeitsspeicher vorhanden. Das Betriebssystem Android verwaltet die Arbeitsspeicherbelegung eigenständig; mit diversen Tools (oder einer systemeigenen "Gerätewartung" wie z.B. bei Samsung-Geräten) kann man jedoch im Arbeitsspeicher aufräumen und Hintergrund-Apps schließen und temporäre Daten löschen. Ob ein häufiges Schließen von Hintergrund-Apps die Akku-Laufzeit positiv beeinflußt, ist jedoch eher zweifelhaft.
  • Kurz angesprochen wurden von den Teilnehmern wieder diverse Apps, z.B. Nachrichten-Apps wie "upday", "simply" etc. Hier entscheidet die persönliche Präferenz welche gefällt und welche nicht...
  • Innerhalb der von Wolfgang W. vor längerer Zeit vorgestellten App-Quelle "F-Droid" gibt es u.a. die App "zapp", die Zugang zu diversen Mediatheken und Senderarchiven bietet und beim Fernsehschauen z.B. auf Reisen sehr hilfreich sein kann.


Abschließend allen Smartfonia-Mitgliedern und -Freunden ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr 2019 mit sicher wieder vielen interessanten Themen rund ums Smartphone!

Heute berichtete Holger aus dem von Richard Scholl gehaltenen SNE-Kurs "Arbeiten mit der Cloud" mit dem Schwerpunkt "Google Drive".


⦁ Die umfangreichen Möglichkeiten zur Ordnerstrukturierung in Google Drive und die Funktionalität von "Google Docs" (Online-Bearbeitungsfunktionen angelehnt an die MS Office Dokumenttypen wie Word, Excel und Powerpoint) wurden von Holger angesprochen und kurz vorgeführt.

⦁ Darüber hinaus gibt es im Google Cloud Umfeld noch eine Menge Funktionen und Apps, mit denen u.a. die Datenbearbeitung, Synchronisation und Sicherung zwischen Smartphones und der Cloud durchgeführt und gesteuert werden kann, z.B. für Kontakte und Fotos. Damit lässt sich das Risiko eines Datenverlustes bei Beschädigung oder Verlust des Smartphones sehr einfach minimieren. Auch beim Wechsel auf ein neues Gerät ist dann die Datenübernahme wesentlich vereinfacht möglich.

 

Margit hat darauf aufmerksam gemacht, dass Vorschläge zu Änderungen/Verbesserungen der Arbeitsweise im SNE und den Neigungsgruppen seitens des Leitungskreises willkommen sind und gern aufgenommen werden.


Von den Teilnehmern kamen wie immer diverse Hinweise und Erfahrungsberichte:

⦁ Zu WhatsApp gibt es eine für die PC-Installation geeignete Variante: "Web WhatsApp"


⦁ Bernhard berichtete über seine guten Erfahrungen mit der "Mobile Payment App" der Sparkasse (diese Funktion gibt es auch für andere Banken und Kreditinstitute)


⦁ Von mehreren Teilnehmern aus der Runde wird "Levato" ( https://levato.de/ ) empfohlen, eine sehr gut gemachte Online-Informations- und Hilfeplattform zu Computer-, Internet- und Smartphone-Problemen . Man findet viele (kostenlose) Infos und kann einen Newsletter abonnieren. Gegen einen jährlich Mitgliedsbeitrag gibt es darüber hinaus weitere sehr detaillierte Informationen sowie individuelle Hilfe und Beratung.


⦁ Veronika hat darauf hingewiesen, dass es die bekannte Open Source Software "Open Office" auch als App für Android gibt.


⦁ Ein technischer Hinweis von Achim: falls bestimmte Apps manchmal nicht mehr starten wollen, kann es an fehlendem Speicher liegen - das Löschen des bzw. der App-Caches kann dann helfen. Die genaue Vorgehensweise hängt von der Android-Version und der herstellerabhängigen Bedienoberfläche ab (bei Android7 auf Samsung z.B. über Einstellungen -> Apps -> betroffene App antippen -> Speicher -> Cache löschen).